Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit

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Du hast die Wahl zwischen zwei touristischen Ausbildungsgängen, die an den Berufsbildenden Schulen Cora Berliner beschult werden:

Hier geht es zur/zum Tourismuskauffrau/Tourismuskaufmann (Kauffrau/Kaufmann für Privat- und Geschäftsreisen) 

Wir freuen uns über Dein Interesse an der Ausbildung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit.

Dieser dreijährige Ausbildungsberuf enthält die wesentlichen Qualifikationen, die in Tourismus- und Freizeiteinrichtungen in den letzten Jahren an Bedeutung gewannen. Dazu gehören die persönliche Information, Beratung und Betreuung der Gäste, allgemeine Verwaltungstätigkeiten, Veranstaltungsorganisation, Marketing und Vertrieb sowie Personal- und Rechnungswesen.

Ein Schwerpunkt der Ausbildung ist die Erstellung und Vermarktung touristischer und freizeitwirtschaftlicher Produkte am Ort – direkt am Kunden.

Im dritten Jahr der Ausbildung kann im Umfang von etwa drei Monaten in den Wahlqualifikationseinheiten „Gewährleistung der Funktionsfähigkeit von Tourismus- und Freizeiteinrichtungen“ oder „Gestaltung der Destination“ ausgebildet werden.

Kaufleute für Tourismus und Freizeit sind in Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche tätig.

Sie erstellen und vermarkten vor Ort touristische und freizeitwirtschaftliche Produkte und erbringen Dienstleistungen. Damit tragen sie zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades, der Verbesserung des Images und der Steigerung des Besucheraufkommens einer Destination oder Region bei.

Zu den Unternehmen zählen insbesondere regionale und nationale Tourismusorganisationen, lokale und regionale Tourismusstellen unterschiedlicher Rechtsform, touristische Branchenverbände, Freizeitbäder, Freizeit- und Ferienparks, Campingplätze, Marinas, Incoming-Unternehmen, touristisch orientierte Verkehrsunternehmen sowie weitere Einrichtungen und Unternehmen zur Vermarktung touristischer Attraktionen; ferner können Kaufleute für Tourismus und Freizeit in Unternehmen und Organisationen des Gesundheits- und Wellnesstourismus tätig sein.

Kaufleute für Tourismus und Freizeit

  • entwickeln, vermitteln und verkaufen touristische Produkte und Dienstleistungen
  • koordinieren regionale und lokale touristische Angebote nach Kundenwünschen
  • informieren zielgruppenspezifisch über touristische Leistungen und Attraktionen, auch in einer Fremdsprache
  • beraten und betreuen Kunden, bieten Serviceleistungen an, inszenieren Aktionen und führen Veranstaltungen durch
  • wirken bei der Entwicklung von Marketingmaßnahmen mit und setzen diese um
  • arbeiten mit lokalen und regionalen Partnern zusammenwirken bei der kaufmännischen Steuerung und Kontrolle mit
  • gewährleisten Servicequalität und beachten Umweltstandards
  • wenden Informations- und Kommunikationssysteme an
  • wirken bei der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von technischen Anlagen und Einrichtungen mit

Eingangsvoraussetzung/en

Voraussetzung für die Aufnahme ist ein abgeschlossener Berufsausbildungsvertrag mit einem Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche.

Darüber hinaus musst Du mindestens über den Hauptschulabschluss verfügen. In den bisherigen Jahrgängen hat der überwiegende Teil der Auszubildenden zunächst die Fachhochschulreife bzw. die allgemeine Hochschulreife erworben.

In begrenzter Zahl können in vorhandene Klassen auch Umschüler/-innen aufgenommen werden.

Erwartungen an Auszubildende

Die dreijährige Ausbildung zur/zum Kauffrau/Kaufmann für Tourismus und Freizeit erfordert vor allem Serviceorientierung, kaufmännisches Talent und interkulturelle Kompetenz. Neben den oben genannten Eigenschaften sind hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit, Konfliktfähigkeit und Durchsetzungsfähigkeit gefragt.

Was brauchen Kaufleute für Tourismus und Freizeit in der Ausbildung außerdem für Fähigkeiten und Fertigkeiten?

Organisationstalent: Anreise per Bahn oder Auto? Hotel oder Ferienwohnung? Ausflüge in deiner Destination? Kaufleute für Tourismus und Freizeit stellen sich diesen und vielen anderen Fragen. Die Herausforderung besteht dabei weniger darin, diese Dinge auf Kundenwunsch zu buchen, sondern vielmehr darin, sie aufeinander abzustimmen.

Teamplayer: Der Kunde interessiert sich für ein Produkt, dass du noch nicht kennst, dein Kollege aber schon? In diesem Fall macht es Sinn, das andere Teammitglied für einen kurzen Bericht über die eigenen Erfahrungen heranzuziehen. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde eine Reise bucht, deutlich an.

Entertainer: Ob Mitarbeiter, Kunden am Telefon oder vor Ort – Kaufleute für Tourismus und Freizeit haben tagtäglich mit Menschen zu tun und sollten daher sehr kommunikationsstark sein. Aus diesem Grund beschäftigen sich schon die Auszubildenden in diesem Beruf mit den verschiedenen Strategien für erfolgreiche Verkaufsgespräche.

Die betrieblichen Inhalte/Anforderungen der Ausbildung sind im Ausbildungsrahmenplan vorgegeben: „Gegenstand der Berufsausbildung sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten. Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.“

Die Ausbildungsordnung und den Ausbildungsrahmenplan für den Ausbildungsberuf „Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit“ findest Du hier.

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildungsdauer gemäß Ausbildungsordnung beträgt 3 Jahre.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit bereits mit dem Abschluss des Berufsausbildungsvertrages um maximal 1 Jahr verkürzt werden, wenn berufliche Vorkenntnisse bzw. Leistungen vom Ausbildungsbetrieb anerkannt werden. Basis für eine Verkürzung der Regelausbildungszeit sind die geltenden Bestimmungen des Landes Niedersachsen.

Außerdem kann gemäß Berufsbildungsgesetz auf gemeinsamen Antrag der Auszubildenden und der Ausbildenden die zuständige Industrie- und Handelskammer die Ausbildungsdauer um ein halbes Jahr verkürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Dauer erreicht wird.

Abschlüsse

Bei erfolgreichem Berufsschulabschluss wird ein Abschlusszeugnis erteilt. Dieses wird zusätzlich zum Prüfungszeugnis der Industrie- und Handelskammer (IHK) ausgestellt.

Darüber hinaus können durch die berufliche Ausbildung weitere, schulische Abschlüsse erworben werden:

Der erfolgreiche Berufsschulabschluss und der erfolgreiche Prüfungsabschluss vor der Industrie- und Handelskammer umfassen gleichzeitig den Erwerb des Sekundarabschlusses I – Realschulabschluss.

Werden zusätzlich zum Erwerb des Sekundarabschlusses I – Realschulabschluss im Abschlusszeugnis der Berufsschule eine Gesamtdurchschnittsnote von mindestens 3,0 sowie befriedigende oder bessere Leistungen im Fach Deutsch/Kommunikation und in einer Fremdsprache und im berufsbezogenen Lernbereich erreicht, wird der Erweiterte Sekundarabschluss I erworben.

Wenn die Leistungen in der Schule bestimmten Anforderungen nicht entsprechen (Note in einem der beiden Lernbereiche schlechter als „Ausreichend“ oder Note in mehr als zwei Lernfeldern/Fächern schlechter als „Ausreichend“ oder Note in mehr als einem Lernfeld/Fach schlechter als „Mangelhaft“) wird ein Abgangszeugnis ausgestellt. Dieses ist unabhängig vom Prüfungszeugnis der IHK.

Ausbildungsvertragspartner

Unsere Ausbildungsvertragspartner sind touristische Unternehmen aus großen Teilen Niedersachsens, sowie zum Teil auch aus Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dazu gehören u. a.:

Tourist-Informationen, Stadt-/Landesmarketinggesellschaften, touristische Branchenverbände, Freizeitbäder, Freizeit- und Ferienparks, Campingplätze, Marinas, Organisationen des Gesundheits- und Wellnesstourismus, touristisch orientierte Verkehrsunternehmen sowie weitere Einrichtungen und Unternehmen zur Vermarktung touristischer Attraktionen.

Berufsschultage

Grundsätzlich werden alle Auszubildenden des Bildungsgangs der Kaufleute für Tourismus und Freizeit in dreijährigen Klassen beschult.

Die Beschulung an den Berufsbildenden Schulen erfolgt im 1. Ausbildungsjahr (Grundstufe) an zwei Tagen in der Woche (Donnerstag und Freitag).  Im 2. Ausbildungsjahr (Fachstufe I) erfolgt die Beschulung ebenso an einem Tag in der Woche (Dienstag), wie auch im 2. Ausbildungsjahr (Fachstufe II) (Mittwoch).

Damit ist der Besuch der Berufsschule, den der Ausbildungsbetrieb sicherstellen muss, für die gesamte Ausbildungszeit für alle Beteiligten planbar.

Der handlungsorientierte Unterricht an den Berufsbildenden Schulen Cora Berliner erfolgt im berufsbezogenen (Lernfelder) und im berufsübergreifenden Bereich (Fächer). Weitere Informationen dazu findest Du unter „Lernfelder“ bzw. „Fächer“.

Lernfelder

Zum berufsbezogenen Bereich gehören 13 Lernfelder gemäß dem Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf.

Hier findest Du den gültigen Rahmenlehrplan für die Ausbildung zum Kaufmann/zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit.

Die Lernfelder werden auf die 3 Ausbildungsjahre verteilt:

Lernfelder 1, 2, 3, 4, 5 (1. Ausbildungsjahr)

Lernfelder 6, 7, 8, 13 (2. Ausbildungsjahr)

Lernfelder 9, 10, 11, 12 (3. Ausbildungsjahr)

Eine Übersicht über die Lernfelder und die Zuordnung zu den Ausbildungsjahren findest Du hier:

KT Lernfeldübersicht

Alle Lernfelder sind in sogenannte Lernsituationen aufgegliedert. Der Begriff Lernsituation wird in der Leitlinie „Schulisches Curriculum Berufsbildende Schulen (SchuCu-BBS)“ als didaktisch konstruierte thematische Einheit im berufsbezogenen wie auch im berufsübergreifenden Lernbereich verstanden. Diese Lernsituationen sind die verbindliche Basis für den Unterricht in den Lernfeldern und beschreiben jeweils die verschiedenen Kompetenzen, die vermittelt werden sollen.

Sie dienen den Lehrkräften, den Auszubildenden und den Ausbildern als Orientierung für den Berufsschulunterricht:

KT Lernsituationen

Für jedes Lernfeld bekommst Du am Ende des jeweiligen Schuljahres eine Note. Diese setzt sich aus den schriftlichen und den sonstigen Leistungen zusammen und wird am Ende jeden Schuljahres auf einem Zeugnis ausgewiesen. Die Bewertung der Leistungen erfolgt im Bildungsgang der Tourismuskaufleute (Kaufleute für Tourismus und Freizeit) nach den folgenden Grundsätzen:

KT Grundsätze der Leistungsbeurteilung

Fächer

Zum berufsübergreifenden Bereich gehören die allgemeinbildenden Fächer Englisch, Deutsch, Religion und Politik. In allen Fächern liegt der Schwerpunkt auf Inhalten, die sich mit Aspekten des Tourismus und damit des Ausbildungsberufes beziehen. Deswegen ist der Unterricht inhaltlich nicht mit dem normalen Unterricht an einer allgemeinbildenden Schule zu vergleichen.

Der Unterricht im Fach Deutsch erfolgt im 1. Ausbildungsjahr. Themenschwerpunkte sind Lern- und Arbeitstechniken und verschiedene sachbezogene Darstellungsformen der betrieblichen Tätigkeit. Außerdem bilden Präsentationen zu verschiedenen Destinationen, die auch prüfungsrelevant sind, einen Themenschwerpunkt.

Der Unterricht im Fach Religion erfolgt ebenfalls im 1. Ausbildungsjahr. Im Wesentlichen geht es hier um das Thema Nachhaltigkeit, die möglichen Konflikte im Tourismus und Lösungsmöglichkeiten. Außerdem geht es um Weltreligionen und Naturreligionen in verschiedenen Quellgebieten und auch das eigene Verhalten beim Reisen.

Auch Englisch unterrichten wir im 1. Ausbildungsjahr. Es geht um die Kommunikation in englischer Sprache mit Kunden, Partnern und Leistungsträgern.

Das Fach Politik wird in allen drei Ausbildungsjahren unterrichtet. Die Inhalte sind im Prüfungsteil 3 (Wirtschaft- und Sozialkunde) relevant für die Abschlussprüfung. Themen sind u. a. die betriebliche Mitbestimmung, das Tarifrecht und die Sozialversicherungen. Im Fach Politik ist auch immer Zeit für aktuelle politische Themen.

Auch für jedes Fach bekommst Du am Ende des jeweiligen Schuljahres eine Note. Diese setzt sich aus den schriftlichen und den sonstigen Leistungen zusammen und wird am Ende jeden Schuljahres auf einem Zeugnis ausgewiesen. Die Bewertung der Leistungen erfolgt im Bildungsgang der Kaufleute für Tourismus und Freizeit nach den folgenden Grundsätzen:

KT Grundsätze der Leistungsbeurteilung

Lehrmittel

In unserem Unterricht verwenden wir verschiedene, aktuelle Lehr- und Lernmitteln. Wir setzen verstärkt auch digitale Lehr- und Lernmittel ein und stellen unseren Auszubildenden das Unterrichtsmaterial i. d. R. auch in digitaler Form zur Verfügung.

Sofern sinnvoll möglich, setzen wir Schulbücher im Unterricht ein. Die aktuelle Schulbuchliste findest Du hier:

KT Schulbuchliste 2021-2022

Besondere Unterrichtsorganisation

Der Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule sind die zwei sich ergänzenden Lernorte einer dualen Berufsausbildung. Wir gestalten den Berufsschulunterricht so handlungs- und praxisorientiert wie möglich und arbeiten eng mit den Ausbildungsbetrieben und weiteren Beteiligten der Berufsausbildung, wie z. B. dem Deutschen Tourismusverband (DTV), eng und gut zusammen. Wir haben in den Jahren ein umfangreiches Netzwerk aufgebaut und können so schnell auf Veränderungen reagieren und die Unterrichtsinhalte den aktuellen Entwicklungen anpassen.

Wir gestalten den Unterricht abwechslungsreich und schüler*innenorientiert, mit einigen Besonderheiten im Laufe der dreijährigen Ausbildungszeit:

Der Praxistag Nachhaltigkeit im 1. Ausbildungsjahr! An diesem Tag informieren Experten aus der Praxis die KT-Klassen des 1. Ausbildungsjahres über verschiedene Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung im Tourismus. An diesem Tag nutzen wir unsere externen Partnerschaften und Kooperation, z. B. mit ECPAT Deutschland e. V. (Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung) oder auch dem ROUNDTABLE Human Rights in Tourism (zu dessen Mitgliedern auch die BBS Cora Berliner gehören). Der Praxistag ist Bestandteil unserer zielgerichteten Unterstützung des Nachhaltigkeitsgedankens im Sinne einer Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE).

Das Planspiel H.E.L.P. und soziale Projekte im 1. Ausbildungsjahr! Wir führen mit unseren Klassen der Grundstufe bildungsgangübergreifend (gemeinsam mit dem Bildungsgang der Tourismuskaufleute) ein ganztägiges Planspiel durch. Dieses Planspiel simuliert einen Konflikt um Bodenschätze in einem fiktiven Land in Afrika. Die Vereinten Nationen laden die beteiligten Interessensgruppen zu einer Friedenskonferenz ein, um die verschiedenen Parteien zu einer friedlichen Lösung zu führen. Die Schüler*innen übernehmen die Rollen der Beteiligten und ihrer z. T. gegensätzlichen Interessen.

Das Planspiel ist ein Bestandteil der Auszeichnung der BBS Cora Berliner als „Humanitäre Schule“. Dazu gehört auch die Durchführung von sozialen Projekten außerhalb der eigentlichen Berufsausbildung. Diese integrieren wir in den Unterricht in den Fächern Religion und Politik. Wir motivieren und befähigen unsere Schüler*innen damit, unsere Gesellschaft beruflich wie privat, auch im Sinn einer fairen und nachhaltigen Entwicklung, mitzugestalten und bestärken sie, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.

Die Qualifikation zum QualitätsCoach der Initiative „ServiceQualität Deutschland“ im 1. Ausbildungsjahr!

Kundenzufriedenheit und Servicequalität sind die obersten Prinzipien des Berufsbildes Kaufmann/Kauffrau für Tourismus und Freizeit. Aus diesem Grund bieten die BBS Cora Berliner und der DTV den Auszubildenden des Ausbildungsberufes Kaufleute für Tourismus und Freizeit an unserer Schule die Möglichkeit, die Qualifikation zum QualitätsCoach in einem zweitägigen Seminar zu erwerben.

Das Projekt „ServiceQualität Deutschland“ ist ein Schulungs- und Gütesiegelprogramm für Gastgeber und touristische Dienstleister. Kernpunkt dieser Initiative ist die Ausbildung eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin aus den Unternehmen der Tourismus- und Freizeitbranche zum QualitätsCoach. Diese kennen die Ziele, Grundlagen und Instrumente des Servicequalitäts-Managements und können diese gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen umsetzen.

Mit der erfolgreichen Teilnahme der Auszubildenden an diesem Seminar können Betriebe das Gütesiegel „ServiceQualität Deutschland“ erreichen. Die teilnehmenden Auszubildenden erhalten das personenbezogene Zertifikat „QualitätsCoach“. Das Seminar beschäftigt sich mit der Vermittlung von Grundlagen der Qualitätssicherung und der Analyse von Serviceketten. Das Überprüfen des ausbildenden Unternehmens im Hinblick auf Servicelücken und deren Schließung durch Qualitätsbausteine ist ebenso Inhalt des Seminars wie die Definierung von Qualitätsstandards und deren Kontrolle. Außerdem werden Informationen über das Beschwerdemanagement und die Reklamationsbearbeitung vermittelt. Abschließend wird noch ein Aktions- und Maßnahmenplan erstellt und Handlungsanweisungen für die Umsetzung im Unternehmen gegeben.

Durch die hier erlangten Kenntnisse in der Qualitätssicherung können unsere Auszubildenden einen Beitrag zur Erhöhung der Kundenbindung, zur Imageverbesserung ihres Ausbildungsbetriebes sowie zur Kostensenkung leisten. Auf diese Weise ist dieses Projekt ein interessanter und innovativer Bestandteil der Ausbildung zum/zur Kaufmann/-frau für Tourismus und Freizeit an der BBS Cora Berliner.

Projekte mit externen Partnern im 2. Ausbildungsjahr! Im Rahmen des Lernfelds 13 („Projekte planen, durchführen und auswerten“) suchen wir für jede Klasse reale Projekte aus. Für diese Projekte wird mit einer/einem (externen) Projektauftraggeber*in ein Projektvertrag abgeschlossen, in dem die Schüler*innen sich verpflichten die formulierten Projektziele zu erreichen. Damit stellen wir noch einmal einen direkten Bezug zur touristischen Praxis und her und motivieren unsere Schüler*innen, sich neuen Herausforderungen zu stellen und zielorientiert Aufgaben umzusetzen. In den vergangenen Jahren haben unsere Schüler*innen zahlreiche Projekte erfolgreich durchgeführt, darunter einen Tag des Handballs für Grundschulkinder, eine regionale Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte in touristischen Ausbildungsberufen, ein Konzert, ein digitales Jahrbuch oder auch (ganz aktuell) eine (hybride) Informationsveranstaltung über den eigenen Ausbildungsberuf und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Tourismusbranche.

Etwas ganz Besonderes ist auch unser Förderverein, der „Förderverein Tourismus der BBS Cora Berliner e. V.“

Schulfahrten

In jedem Schuljahr könnt Ihr mit Eurer Klasse eine Schulfahrt machen (i. d. R. zwischen vier und sechs Tage). Und natürlich versuchen wir, dass auch hinzubekommen!

Schulfahrten sind ein wichtiger Bestandteil der kompetenz- und handlungsorientierten Berufsausbildung im Teilzeitbereich. Insbesondere bei den Kaufleuten für Tourismus und Freizeit stehen dabei auch fachspezifische und prüfungsrelevante Themen wie z. B. Reisearten, Beherbergungsbetriebe, Freizeitaktivitäten oder verschiedenste Destinationen in Deutschland und den wichtigsten touristischen Quellmärkten im Mittelpunkt.

Wir waren schon in Hamburg, Dresden, Amsterdam, Zandvoort oder Prag. Wir haben die Autostadt Wolfsburg, den Heidepark und die Ferienregion Mecklenburgische Seenplatte erkundet. Wohin auch immer – es macht auf jeden Fall ganz viel Spaß, mit unseren Klassen unterwegs zu sein.

Die BBS Cora Berliner befürworten und unterstützen die Organisation und Durchführung von Schulfahrten in allen Bildungsgängen und begrüßt das entsprechende Engagement der beteiligten Lehrkräfte.

Schulfahrten sind Schulveranstaltungen, mit denen definierte Bildungs- und Erziehungsziele verfolgt werden. Sie können gemäß den Vorgaben des niedersächsischen Schulfahrtenerlasses stattfinden.

ICDL Kurzbeschreibung
KMK-Fremdsprachenzertifikat Kurzbeschreibung
Europakaufmann Kurzbeschreibung
Duales Studium

 

Abschlussprüfung

Durch die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen.

Die Abschlussprüfung besteht aus den Prüfungsbereichen:

  1. Produkte und Leistungen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft
  2. Kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  3. Wirtschafts- und Sozialkunde
  4. Fallbezogenes Fachgespräch

Organisation

Die wichtigsten Informationen zum Ablauf und Bestehen der Prüfung findest du hier:

KT Prüfungsorganisation

Datum

Dies sind die geplanten Termine für die schriftlichen Prüfungen in den kommenden Jahren:

Zwischenprüfung:

30.03.2022 (Mi)

01.03.2023 (Mi)

28.02.2024 (Mi)

Abschlussprüfungen:

03.05.2022 (Di)/04.05.2022 (Mi)

22.11.2022 (Di)/23.11.2022 (Mi)

25.04.2023 (Di)/26.04.2023 (Mi)

28.11.2023 (Di)/29.11.2023 (Mi)

23.04.2024 (Di)/24.04.2024 (Mi)

Weitere Informationen zum Thema „Schriftliche Abschlussprüfung“ findest Du hier:

https://www.ihk-zpa.de/

https://www.ihk-aka.de/pruefungen/ap/berufe/B6040

Die Termine des fallbezogenen Fachgesprächs (der sog. mündlichen Prüfung) werden jeweils kurzfristig geplant und von der zuständigen Industrie- und Handelskammer festgelegt. In der Regel liegen die Termine dafür Mitte/Ende Januar und Ende Juni.

Berufliches Auslandspraktikum

Als Erasmus+ Projektträger fördern die BBS Cora Berliner mehrwöchige berufliche Auslandspraktika unserer Schülerinnen und Schüler im europäischen Ausland organisatorisch und finanziell. Für Menschen mit Behinderung gibt es u. U. zusätzliche Fördermittel.

Bei Interesse schauen Sie bitte hier.

Partner Ansprechpartner Art der Zusammenarbeit (kurz) Art des Vertrages
Deutscher Tourismusverband (DTV) Laura Weihrauch Bundesweites Netzwerk der Berufsschullehrer im Bildungsgang KT

 

Gegenseitige Unterstützung bei allen Themen rund um das Berufsbild

Zusammenarbeit/

Kooperation

ROUNDTABLE Human Rights in Tourism BBS-CB ist Mitglied Mitgliedschaft

Ansprechperson

Christian Brockmann

Bildungsgangleitung
christian.brockmann@bbs-cb.de
0511 220028-0

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