Lernen am außerschulischen Lernort: Berufsfachschulklasse erkundet den Heide Park als Wirtschaftsunternehmen (Mai 2026)

1. Juni 2026

Am Freitag, den 29. Mai 2026, unternahm eine Klasse der Berufsfachschule dual gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften sowie einem pädagogischen Mitarbeiter eine Exkursion in den Heide Park Soltau.

 

Ziel der Exkursion war es, den Freizeitpark nicht primär als Ort der Unterhaltung, sondern als komplexes Wirtschaftsunternehmen im Dienstleistungssektor zu analysieren. Im Mittelpunkt stand dabei eine eigens entwickelte digitale Rallye, die die Lernenden in Kleingruppen bearbeiteten.

Wirtschaft verstehen – Praxis erleben

Im Rahmen der Rallye setzten sich die Schüler*innen intensiv mit zentralen wirtschaftlichen Fragestellungen auseinander, darunter z. B. Preisgestaltung, Marketing und Einnahmequellen. Durch direkte Beobachtungen vor Ort konnten theoretische Inhalte aus dem Unterricht – etwa zur Erlebnisökonomie, Preisgestaltung und Vermarktung – praxisnah angewendet und reflektiert werden.

Nachhaltigkeit im Fokus: Lernen im Sinne der BNE

Ein besonderer Schwerpunkt der Aufgaben lag auf der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Die Schüler*innen analysierten den Park anhand der drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung:

  • Ökonomie: Wirtschaftlichkeit und Geschäftsmodell
  • Ökologie: Umgang mit Ressourcen, Energie und Umwelt
  • Soziales: Arbeitsbedingungen, Servicequalität und Inklusion

Dabei wurden sowohl bereits bestehende nachhaltige Maßnahmen erkannt als auch kritische Zielkonflikte zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Umweltaspekten diskutiert.

Durch die selbstständige Bearbeitung der Rallye übernahmen die Schüler*innen Verantwortung für ihren Lernprozess und entwickelten Kompetenzen, die über rein fachliches Wissen hinausgehen.

 

Die Fahrt in den Heide Park stellte einen gelungenen außerschulischen Lernort dar, an dem wirtschaftliche Inhalte, nachhaltige Entwicklung und soziale Aspekte miteinander verknüpft werden konnten. Die Kombination aus eigenständiger Erkundung, praxisnaher Analyse und anschließender Reflexion förderte ein nachhaltiges und ganzheitliches Lernen. Selbstverständlich kam auch der Spaß im Park und in den Fahrgeschäften nicht zu kurz.