Zukunftswerkstatt „Guter Unterricht“

18. Februar 2026

Wie kann es gelingen, auch in der Zukunft noch guten Unterricht zu erteilen? Zur Bearbeitung dieser Fragestellung haben sich am 29. Januar an einem außerschulischen Tagungsort 36 Schüler*innen aus einer großen Anzahl unterschiedlicher Bildungsgänge und Ausbildungsjahre zusammengefunden. Frau Fischer als Schulleiterin und Herr Feghelm als Ständiger Vertreter der Schulleiterin haben mit Blick auf die langfristige schulische Qualitätsentwicklung diese Veranstaltung konzipiert und auch die Moderation übernommen. Um bei dieser Anzahl an Teilnehmenden die Arbeitsphasen effizient zu nutzen, haben zudem 12 Lehrkräfte aus der Arbeitsgruppe Individualisiertes Lernen in diesen Abschnitten unterstützt.

Stark zusammengefasst, haben unsere Schüler*innen folgende Kritik an ihrem aktuellen Unterricht geäußert:

  • Der Unterricht verläuft zu starr und Schüler*innen haben keine Möglichkeit, Einfluss zu nehmen (Wann kann ich welche Themen in welchem zeitlichen Umfang lernen? Wann kann ich eine Pause einlegen? Mit welchem Material und welchen Methoden kann ich lernen?)
  • Das Feedback durch die Lehrkräfte ist teilweise intransparent und nicht umfangreich genug
  • Das Mobiliar, insbesondere die Stühle, fördert nicht das Wohlbefinden.

Im Laufe der Veranstaltung wurde dann mehr und mehr deutlich, dass sich unsere Schüler*innen einen Unterricht und eine Feedbackkultur wünschen, die stärker als bislang auf ihre individuelle Situation zugeschnitten sind. Es hat sich gezeigt, dass die Arbeitsgruppe Individualisiertes Lernen mit ihren bisherigen Ideen schon auf einem guten Weg ist, den sie nun natürlich noch intensiver weiterverfolgen wird.

Alles in allem war es ein für alle Seiten konstruktiver und produktiver Tag, der sowohl unseren Schüler*innen als auch uns Lehrkräften die Perspektive des jeweils anderen verdeutlicht hat. Wir danken unseren Schüler*innen sehr für ihr Engagement und ihre Offenheit. Durch ihren Einsatz haben sie sehr zu einer gelungenen Veranstaltung beigetragen. Die Perspektive der Schüler*innen wird, soweit dies möglich ist, in den schulischen Fortschritt einfließen. Denn eines ist klar: Die Weiterentwicklung unserer Schule kann nur unter Berücksichtigung der Standpunkte unserer Schüler*innen geschehen.